Yoshi in paris

von Friedrich Sauer

Yoshi in Paris

Wer hat am 3.4.2018 schon etwas vor? Denn Yoshi ist in Paris!

Wer kein Facebook hat, kann sich das Programm auch hier anschauen. Aber, um es kurz zu fassen, der Kurs kostet 2000 € plus Steuer und jeder Teilnehmer erhält ein Yoshi-Kit im Wert von 900 €.

Ich selber werde leider nicht kommen können, aber finde, dass es sich lohnt. Natürlich sind 2000 € nicht ohne, selbst wenn man es sich schönrechnet. Aber wenn man ggf. mal live erlebt, wie ein Instrument innerhalb von ein paar Minuten draußen ist, wäre das schon sehr spannend. Ich selber freue mich nicht unbedingt, wenn ich ein fakturiertes Instrument auf einem Röntgenbild sehe, aber zum Glück ist es ja immer von jemand anderem.

Fragremover 7mm Fragment mit 0,15mm Draht

Wie geht es weiter?

2018 steht vor der Tür, aber vorher kommt noch der Online Esthetic Master. Ein kostenloser Online Kongress.

Einmal B4 palatinal bitte

von Friedrich Sauer

B4 Palatinal

Das erste Bild ist zwei Jahre alt. Damals habe ich eine Versiegelung an diesem OK 2er empfohlen.

Der Fall erinnert mich an meine Uni-Zeit. Wir Studenten haben in der Chirurgie assistiert und der Oberarzt fragte plötzlich warum der OK 2er einer der häufigsten wurzelkanalbehandelten Zähne ist. Es sind diese kleinen palatinalen Gruben. Dieses Foramen caecum kann auch ein Hinweis auf eine Invagination sein, aber dies ist hier nicht der Fall.

Normalerweise hätte ich diesen Zahn einfach nur versiegelt und nicht viel gebohrt. Aber der Patient kam nach zwei Jahren wieder, weil es leichte Beschwerden gab. Aus diesem Grund habe ich die Verfärbung komplett entfernt, um sicherzugehen, dass es keine Pulpabeteiligung gibt. Nach dem Anätzen sieht man sehr gut, dass in der Mitte der Kavität Dentin vorhanden ist, während der Schmelz weißlich schimmert.

Verschlossen wurde das ganze nur mit einem transparenten Flow. In meinen Augen die beste Wahl, da so auf jeden Fall die Farbe immer stimmt.

Fazit

Ich werde manchmal gefragt, ob ich die Bilder unter dem Mikroskop machen. In diesem Fall habe ich wirklich mal ein Foto unter dem Mikroskop gemacht und das ist das Ergebnis. Die Bilder sehen bei mir unter dem Mikroskop einfach nicht gut aus.

Der andere Zweier hat auch eine Füllung bekommen. Nur die Klammer war eine andere.

Wie geht es weiter?

Vor knapp zwei Jahren habe ich über die Brinker B4 schon etwas geschrieben. Die Zeit vergeht schnell.

Und am Wochenende war die DGET-Tagung und da wird es bestimmt etwas vom Podcast Team geben.

 

Bis dahin Euer Blog Team von Saure Zaehne Punkt DE

Podcast #11 – Immediate Endodontic Sealing (IES) das IDS für die Endo

Immediate Endodontic Sealing (IES)

Macht es Sinn die Zugangskavität vor der NaOCl Nutzung analog zur IDS zu versiegeln?

Ich spreche über die Studie: „Immediate endodontic access cavity sealing“ und wie man diese in die tägliche Praxis umsetzen kann.

Das ganze basiert auf der Studie von Ari 2003 bei der die NaOCl Nutzung für einen Adhäsionsverlust von bis zu 55% verantwortlich war.

Hier geht es zum Download von Podcast #11.

Wie geht es weiter?

Die DGET/DGZ Tagung steht vor der Tür. Schaut mal ins Abstractheft rein.

Bis bald in Berlin

 

Euer Team von SaureZaehne.de

Isoliert, Invertiert, Teflonisiert, Präpariert

von Friedrich Sauer

Isoliert, Invertiert, Teflonnisiert, Präpariert

Teflonisiert – mir war gar nicht klar, dass es dieses Wort wirklich gibt!

mit kofferdam Isoliert

Isoliert

mit Kofferdam Invertiert

Invertiert

mit Kofferdam Teflonisiert

Teflonisiert

Unter Kofferdam Präpariert

Präpariert

Fazit – Teflonisiert

Es ist noch nicht 100% offiziell – aber das Pfaff Institut in Berlin wird 2018 einen Kofferdamkurs anbieten. Der Fall selber ist noch so frisch, dass es noch keine endgültigen Bilder gibt. Nach dem Bild „Präpariert“ ist der Preendo Freihand aufgebaut worden inklusive Dentinversiegelung ala IDS oder IES (imeadeate Endodontic Sealing).

 

Wie geht es weiter?

OK, jetzt wurden zwei Teaser in einen Blogpost eingebaut, der im Prinzip nur aus Bilder besteht. Das Podcast Team muss mal wieder etwas hochladen und aufklären!

 

Bis bald auf Saure Zaehne DE

 

XP Shaper nochmal

von Friedrich Sauer

XP Shaper nochmal

Ich fange gleich mit zwei Bildern an. Es ist der gleiche Shaper zum gleichen Zeitpunkt, nur mit unterschiedlichem Hintergrund.

Ich habe dieses Mal diese Feile ganz klassisch angewendet. Per Hand bis 15.02 aufbereitet und dann mit dem Shaper in jedem Kanal einmal kurz auf Arbeitslänge minus 0,5 mm. Danach dann 30 Sekunden pro Kanal leicht auf und ab bewegt. Eigentlich wollte ich danach mit der Feile nochmal in einen Kanal gehen doch im Mikroskop flackerte die Feile etwas. Beim genauen Hinschauen sieht man, dass der XP-Shaper kurz vor der Fraktur war. Das erinnerte mich an den ESE Vortrag von Gilberto Debilian, bei dem er erwähnte, dass die Shaper nicht länger als zweieinhalb Minuten benutzt werden sollten aufgrund von cyclic fatigue tests. Wenn man damit einen oberen Molaren mit vier Kanälen bearbeitet, wird es recht knapp mit der Zeit. Bisher habe ich mit Hyflex CM die Kanäle bis 15.04 aufbereitet und nutzte dann erst den Shaper. Ich gehe mal davon aus, dass dann weniger Spannung auf das Instrument kommt und es den Zahn ohne Fraktur übersteht. Das ganze erinnert mich an einen Satz von Michael Arnold: „Alles, was rotiert, kann fakturieren“. Und ja, der XP-Shaper ist mir schon einmal gebrochen.

Der klinische Fall zum Instrument

Wie oft war die Herausforderung hier eher restaurativ. Im Röntgenbild konnte man schon erahnen, dass es eine Stufe im Aufbau gibt. Durch die Isolation mit Kofferdam konnte man diese einfach darstellen, aber das hieß dann für mich, auch gleich die komplette, alte Füllung herauszunehmen. Dazu musste der bukkale und palatinale Höcker gleich partiell überkuppelt werden. Wenn die spätere Versorgung eine Teilkrone mit Höckerfassung sein soll, kann man dies gleich beim Preendo mitmachen und riskiert weniger Frakturen.

Fazit

Hier wurde palatinal mit Hyflex CM bis 60.04 aufbereitet. Mb1, Mb2 und Db bis 40.04. WF erfolgte in Single Cone mit Bioceramischen Sealer.

Spülung erfolgte mit den üblichen Verdächtigen: 5,25% NaOCl, 40% Zitronensäure und 2%CHX. Aktiviert wurden diese mit Irri S, Xp Finisher und Endovac.

Die Krone habe ich mit 50 µm Aluoxid gesandstrahlt, dann mit Monobond plus und Scotchbond Universal behandelt. Der Verschluss erfolgte mit Essentia. Der Fall war auch bei der Essentia Aktion dabei.

 

Wie geht es weiter?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und für Mitte November muss ich für die „offline“ Welt etwas vorbereiten, was leider viel Zeit kostet. Ich hoffe ich schaffe dann trotzdem ein paar Beiträge. Seid gespannt!

 

Euer Team von Saure Zähne