Nic Tone

Drei verschiedenen Füllungen an einem Zahn – Revision

von Friedrich Sauer

Es wird Zeit für einen klinischen Fall Revision – wenn in vielen Praxen Kronen das „Brot und Butter“-Geschäft ist, dann ist es bei mir die Molaren-Revision.

Ich habe die wichtigsten Informationen in die Bilder gepackt. Bin gespannt, wie es bei Euch ankommt.

Wie geht es weiter?

 

Ich habe mich beim RIPE together Symposium in Lissabon angemeldet – ich bin sehr gespannt, ob im Programm auch etwas für mich als Endo-Resto-Zahnarzt dabei sein wird – ich befürchte aber nicht. Aber ich freue mich auf den Austausch, das Netzwerken und Treffen mit online-Bekanntschaften. Wer mich treffen will, es aber nicht zu RIPE schafft, der sollte mal auf die Fortbildungsliste 2019 schauen. Ich werde nicht alle schaffen, aber ESE und DGET sollten drin sein.

Bis bald.

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Mehr Ferrule durch Kfo Extrusion

von Friedrich Sauer

Kfo Extrusion

Hier ist ein Fall einer KFO-Extrusion. Der ganze Fall hat von Anfang bis Ende 6 Monate gedauert. Man kann sich sicher streiten, ob hier ein Implantat nicht schneller gewesen wäre. In diesem Fall habe ich nicht die Erstberatung durchgeführt. Ich hätte diesen Zahn eher extrahiert. Meine Laune war auch nicht unbedingt besser, als die Kofferdamligatur den ganzen „Aufbau“ herruntergerissen hat.

Auf der anderen Seite sehe ich häufig, dass zu schnell zu Implantaten geraten wird, und gerade bei jüngeren Patienten (hier knapp unter 30) darf man sich schon die Frage stellen, wie lange so ein Implantat wirklich halten soll… Ich meine, wenn ich mir manche 10 oder 15 Jahresdaten anschaue, sind die natürlich alle gut, aber meine 6er sind auch schon über 15 Jahre im Mund und keiner kommt auf die Idee, mir das als super Erfolg zu verkaufen.

Ich bin kein Fan der Kfo-Extrusion. Denn es wird schnell ein Minusgeschäft, wenn die Brackets sich lösen. Hier wurde jedes einzelne Bracket an unterschiedlichen Terminen nochmals geklebt. Dazu kommt, dass ich selber auch keine Erfahrung im Bonden von Brackets habe, was sicher nicht unwichtig ist. Interessanterweise hat sich hier mein heißgeliebtes Optibond FL als eher unpraktisch gegenüber den Universaladäsiven bewiesen. Bei einer reinen Schmelzfläche macht einem das schon Gedanken, aber wenn es zum Debonding kam, dann immer zwischen Plastikbracket und Komposit. In der zweiten Runde wurden die Brackets dann auch noch mit Aluoxid bestrahlt und mit dem Universaladhäsiv vorbereitet.

KFO Extrusion – der Fall

KFO Extrusion – Der KFO Teil

Die Extrusionphase war ungefähr 5 Wochen lang und die Retensionsphase betrug 4 Wochen.

Kfo Extrusion

KFO Extrusion – der prothetische Teil

Nach Abschluss der Extrusion habe ich erst mit Komposit die Zahnform für das PV direkt im Mund modelliert. Dabei kann der Patient zwischendurch zusammenbeissen, und ich habe schon erste Okklusionskontakte im noch weichen Komposit. Danach wurde eine normaler PV-Abfromung durchgeführt, um ein PV herzustellen. Dadurch, dass das Weichgewebe bei der Extrusion mitextrudiert wurde, habe ich vor der PV-Erstellung eine kleinere Gingivektomie durchgeführt.

Vor dem Einsetztermin ist das PV abgefallen und wir hatten eine wunderbar reizlose Gingiva. Zementiert wurde mit Panavia.

Fazit KFO Extrusion

Die reinen Materialkosten sind bei dieser Kfo-Extrusion sehr gering. Der NiTi-Bogen und die Plastik Brackets sind im Vergleich zu den Materialkosten von der Magnetextrusion gering. Aber ich mag die Kfo-Extrusion irgendwie nicht. Eine chirugische Extrusion bzw. intentionelle Replantation wäre eindeutig schneller gewesen. Auch das Weichgewebe wäre bei einer chirurgischen Extrusion vorhersagbarer dort geblieben, wo es am Anfang auch war.

Wer mehr über die intentionelle Replantation wissen will, muss sich unbedingt diesen Artikel druchlesen (Gabriel Krastl, Roland Weiger, Andreas Filippi). Für ganz faule wurde der Artikel sogar als Podcast vertont.

 

Wie geht es weiter?

Intentionelle Replantation ist schon ein sehr spannendes Thema. Vielleicht ergibt sich mal die Indikation dafür.

Seid gespannt!

Euer Team von Saure Zaehne.de

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Molaren Endo Resto Workflow – Mein aktuelles 2017er Konzept

von Friedrich Sauer

Molaren Endo Resto Workflow

Wenn man sich den typischen Molaren Endo Resto Workflow anschaut, sind die Röntgenbilder immer langweilig. Kenner wissen natürlich, was für Arbeit hinter diesem Röntgenbild steckt.

 

Mit dem ersten klinischen Bild ist für mich der Ablauf klar.

Als erstes muss die provisorische Füllung und das Amalgam entfernt werden. Da die bukkale und palatinale Wand sehr dünn sind, ist für mich klar, dass diese Wände schon bei der Preendo überkuppelt werden müssen. Die spätere postendodontische Restauration muss ja schließlich auch mindestens ein Teilkronenonlay sein. Aus dem Röntgenbild wissen wir schon, dass distal die Am-Füllung einen Überhang hat und distale Füllungen an endständigen Zähne immer eine kleine Herausforderungen sind.

Ich arbeite immer mit Zahnseideligaturen und kürze die Ligatur nicht mehr, damit ich später noch die Chance habe sie festzuziehen. Anhand des Bildes kann man schön erkennen, dass dies nötig ist. Der seidenmatte Glanz des Dentins kommt vom Sandstrahlen mit Aluoxid. Danach erkennt man auch alle Kanaleingänge viel besser. Risse im Zahn werden auch dadurch sichtbar.

Endo Resto Workflow Endo Resto Workflow

Distal wurde die Matrizenproblematik mit einer Tor VM Matrize, Teflon und flüssigem Kofferdam gelöst. Mesial kam mein Lieblingsspannring zum Einsatz, die Matrize wurde zusätzlich mit Teflon an den Zahn adaptiert. Was man auf diesem Bilder nicht sieht, ist, dass ich auch den Kavitätenboden im Bereich der Wurzelkanaleingänge mit einem transparenten Flow abgedeckt habe, bevor NaOCl zum Einsatz kam. Das Ganze nennt sich IES und ist eine Variante vom IDS, auf das ich später eingehe.

Zum Ende vom ersten Termin sieht das ganze so aus. Das Risiko einer Wand Fraktur wurde aufgrund der Teilkronenartigen Gestaltung erstmal minimiert. In der Mitte vom Zahn schimmert es absichtlich etwas blau durch.

Molaren Endo Resto Workflow 2. Termin

 

Der zweite Termin beginnt gleich mit einer Überraschung. Eine Überraschung die ich mittlerweile aktiv bei Provisorien nutze, die hier aber unbeabsichtigt war. Die Zahnseideligatur ist ein effektives Mittel zur atraumatischen Entfernung von Kronen. Eine Zahnseide EKR.

IES - immediate Endodontic sealing

Der Hauptteil der Aufbereitung und Spülung erfolgt in der Zweiten Sitzung. Ich nutze hauptsächlich CM Feilen („controlled Memmory Files“) die biegbar sind. Spülung erfolgte hier mit NaOCl 5,25%, Zitronensäure 40% und CHX2%. Die Desinfektion wurde unterstützt durch Ultraschallaktivierung mit Irri S und Endovac.

Die Wurzelfüllung selber finde ich eher unwichtig, sie erfolgt bei mir in Single Cone Technik mit biokeramischem Sealer. Ich finde es wichtiger, die WF eher so tief wie möglich abzuschmelzen und mit einem Flow zu verschließen. Wenn der Boden der Zugangskavität vorher bereits mit Flow versiegelt wurde, erwarte ich weniger Nebenwirkungen vom NaOCl. Denn 55% Adhäsionsverlust durch Hypo-Nutzung sind schon eine Ansage. Interessanter Weise ist die Literatur sich darüber gar nicht so einig, aber das liegt eher daran, dass oft nicht zwischen „Kavitätentoilette“ und Endo-Spülung unterschieden wird. IES – Immediate Endodontic Sealing. Über IES wird es vielleicht einen DGET-Kurzvortrag vom Blogkollegen geben. Die Bestätigung dafür steht noch aus.

Die Zugangskavität habe ich mit Cl Flow, EverXposterior, CV Flo und Essentia Universal verschlossen. Aufgrund der geringen Zahnrestsubstanz habe ich die Wände der Zugangskavität mit dem Eversticknet zirkulär verstärkt. Die Implantatkrone wurde unter Kofferdam mit Temp Bond zementiert.

Fazit Molaren Endo Resto Workflow

Posteendodontisch halte ich hier eine Onlay-Teilkrone für am sinnvollsten. Mesial ist noch Schmelz vorhanden und eine Vollkronenpräp würde die bereits dünnen bukkalen und palatinalen Wände vollständig entfernen. Mb2-Liebhaber im Blog werden diesen Kanal auf jeden Fall vermissen. Hätte ich nicht vor der Behandlung ein DVT zur Verfügung gehabt, hätte ich fast schon Gewissensbisse diesen Fall hier hochzuladen. Die Db Wurzel ist mit der Pal Wurzel verschmolzen. Die Mb Wurzel ist dagegen untypisch schlank.

Wie geht es weiter?

Wir von SaureZähne wollen demnächst probieren während der Woche einen kleinen Artikel hochzuladen. Das sind entweder Podcasts, Videos oder Online Fortbildungen, die wir gut fanden. Oder auch Produkte, die wir lieben und täglich nutzen.

Seid gespannt

 

Euer Team von Saure Zaehne

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Podcast #4 – Wir sprechen über Komposit

 

Komposit Podcast

Wir haben uns in den letzten Folgen vom Generation Zahnarzt Podcast mit Endodontie Curricula, Gehalt angestellter Zahnärzte und anderen zahnmedizinischen Blogs im Internet beschäftigt. Es wird also höchste Zeit über etwas alltägliches wie Komposit zu sprechen. Wir beide habe Erfahrungen mit Kompositen wie  Venus Diamont, Amaris, HRI, Tetric Evo Ceram und GC geanial Flo gesammelt. Wenn man sich über Komposit unterhält, spricht man automatisch etwas über Adhäsivsysteme, Kofferdam, Matrizensysteme und Modellierinstrumente.

 

Download Komposit Podcast

 

Friedrich Sauer hat parallel dazu einen schönen Fall in die Facebookgruppe Dentalfamilie gestellt. Blogstammleser werden diesen Fall von ihm schon kennen.

 

Fazit?

Also wenn Ihr noch nicht die TorVM Teilmatrizen kennt, dann hat sich der Podcast schon für Euch gelohnt. Unter www.geko-dental.de könnt Ihr sie bestellen. Ich nehme immer die 0,35 mm in hart, aber das muss jeder für sich selber herausfinden.

Wie geht es weiter?

Ich bin gerade auf einer Konfenrenz in Sibiu, Rumänien bei der es nur um direkte Komposite geht. Ich kann diesen Kongress jetzt schon für 2018 empfehlen. Diesmal ist Jordi hier als Referent und er ist der Hammer.

Komposit ist also immer wieder ein Thema hier und vielleicht auch Thema vom nächsten Blog post.

 

Bis Bald auf SaureZaehne.de

Posted by Georg in Kofferdam, Komposit, Podcast, Von Zahnärzten für Zahnärzte, 2 comments

Genfer Konzept – The Geneva Concept

von Friedrich Sauer

Genfer Konzept

Ich finde das Genfer Konzept für noninvasive Restauration sehr spannend. Aber trotz aller Minimalinvasivität ist das Interesse anderer Zahnärtze daran gering. Vielleicht sind Klasse I Restaurationen auch einfach für viele zu langweilig. Aber das gute an einem Blog ist ja auch, dass man machen kann was man will.

Also dieser Fall ist für Euch, langweilige Zahnerhalter!

Genfer Konzept Klinischer Fall: Klasse I mit Stempel und Co

 



Zugegeben, diese Karies ist schon groß, aber es gibt keine Schmelzeinbrüche an diesem Zahn. Klassischer Weise würde ich hier wie eine Klasse II vorgehen und mesial mindestens überkuppeln.

Genfer Konzept

Genfer Konzept mit Politurstreifen

So, nachdem der Zugang hier rein okklusal ist, habe ich mit 1000er schleifpapier die Biofilme entfernt und eine hyperflouridierte Schmelzschicht.

initial lateral

initial okklusal

60 s mit einem dünnflüssigem Ätzgel (Kerr Etchand)



Dank des fehlenden 6ers gibt es hier keinen Apporixmalkontakt. Dies erleichtert natürlich sehr die Isolation vom Nachbarzahn mit Teflon und flüssigem Kofferdam.

Teflon und Wassertropfen



Das Universaladhäsiv, hier Scotchbond Universal, wirkt drei Minuten ein. Danach kommt zur Versiegelung eine dünne Schicht GC Flo CV rauf. Das Ganze wird mit Zahnseide einmassiert.

Cerkamed Inox Glyceringel

Cerkamed Inox Glyceringel



Das Glyceringel, Cerkamed Inox, dient hier zur Verhinderung der Sauerstoffinhibitionsschicht. Da die Füllung hier sehr dünn ist, macht dies Sinn.

Style Italiano Stempel technik



Der Stempel besteht aus flüssigem Kofferdam und einem Microbrush.

Überschussentfernung

 

Ansicht Okklusal 4 Wochen später

laterale Ansicht 4 Wochen

Die letzten beiden Bilder sind die Nachkontolle vier Wochen später.

Fazit

Folgende Materialien wurden hier verwendet:

Genfer Konzept Teil:

  • GC Metal Strips Gelb 1000er Körnung
  • Kerr Gel Etchand
  • Ethanol
  • 3M Scotchbond Universal
  • Teflon
  • Lydenti flüssiger Kofferdam
  • GC Flo CV
  • Cerkamed Inox

Resto Teil:

  • Nic Tone Heavy Kofferdam
  • 3M Scotchbond Universal
  • Kerr Gel Echand
  • 3M Scotchbond Universal
  • Venus CL
  • GC Flo CV
  • Tetric Evo Ceram A3
  • HFO Malfarbe braun

 

Wie geht es weiter?

Ich habe noch eine Podcastfolge, die veröffentlich werden will. Es geht da um Komposit! Und wenn wir schon bei Komposit sind: ich habe neue Komposit-Malfarben von Ivoclar bekommen: Braun, Weiß, Ochre und Honig. Erstes Fazit: bei Ivoclar Flow läuft nicht so viel aus wie bei HFO. Aber das Braun ist deutlich dunkler als das HFO Braun. Ochre könnte die Allroundmalfarbe werden. Seid gespannt.

 

Euer Team von Saure Zähne und dem Zahnarzt Podcast Generation Z

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Komposit Klasse II mit Höckerüberkuppelung

von Friedich Sauer

Höckerüberkuppelung bei Komposit?

In der Theorie ist Höckerüberkuppelung einfach. Sobald die Dicke eines Höckers 2 mm unterschreitet, probiere ich, diesen Höcker zu überkuppeln. Im Keramikbereich sind sich die Kollegen der AG Keramik leider schon nicht einig. Warum sollte man es also im Komposit machen?

Ein spannendes Argument dafür habe ich auf einem Vortrag von Markus Lenhard gehört. Im Bereich der Höckerspitzen sind die Schmelzprismen senkrecht und somit verliert man 50% „Bond strength“. Sein Tip war also „Finger weg von den Höckerspitzen“. Wenn man sich alte  Komposite ansieht, ist dies durchaus eine Schwachstelle. Auch Claus-Peter Ernst empfiehlt eine Höckerüberkuppelung.

Auf Fotos sieht das Komposit auf jeden Fall mit einer Überkuppelung besser aus, weil man keinen Übergang erkennen kann. Im Endo- bis Präendo-Bereich machz eine komplette direkte Teilkrone aus Komposit alleine aus Frakturprophylaxe schon Sinn, wenn die Wände sehr dünn sind. Besonders wenn die spätere Post-Endo-Empfehlung eine TK ist, kann man diese auch schon vorrübergehend in Komposit machen. Wir wissen ja teilweise nie, wann die Patienten zur Post-Endo-Resto wiederkommen.

bukkale Höckerüberkuppelung im OK

img_3317 - Komposit Klasse II

Initial – okklusal durchgekautes GIZ

img_3321 - Komposit Klasse II

Höckerüberkuppelung bukkal nach GIZ Ex

img_3328 - Komposit Klasse II

GC Flo CV für den Dentinkern

img_3329 - Komposit Klasse II - Höckerüberkuppelung

fertige Höckerüberkuppelung

Durch die Bilder habe ich einen Fehler distal entdeckt, der mir bei der Behandlung nicht aufgefallen ist. Ich hätte distal doch nicht freihand arbeiten dürfen, sondern eine Matrize nehmen müssen. So hätte ich wahrscheinlich die Stufe vermeiden können. Beim nächsten Termin muss ich diese Stelle nochmal checken. Aber dank Aluoxid kann man ja problemlos dort etwas an das komposit antragen.

Bei endständigen Zähnen ist das Anlegen einer Matrize sehr spannend, doch dank „dental Facebook“ findet man viele Ideen dies Problem zu lösen. Die Tor VM Sattel Matrizen lösen dieses Problem recht schnell. Wenn man dann noch dies mit einer zusätzlichen Teilmatrize und Teflon kombiniert, hat man sogar einen Keileffekt und kaum Überschüsse. Aber darüber muss ich mal in Ruhe schreiben.

Wie geht es weiter?

In dem Fall hier steckt auch wieder eine kleine Überraschung. Aber das wäre wieder ein eigenständiger Blogpost. Im Dezember hat auch das Saure Zähne Team ein paar andere Termine.

 

Bis bald!

PS:Happy Advent!

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Klasse II Komposit

von Friedrich Sauer

Klasse II Komposit

Dass das Klasse II Komposit nach Klasse I Komposit kommt war doch fast schon zu erwarten, oder?

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Klasse II Komposit

Klasse II Komposit

Klasse II Komposit fertigstellung

Klasse II Komposit Fertigstellung

Fazit

In diesem Fall ist eine kleine Überraschung versteckt. Aber heute geht es nur um die Klasse II. Leider gibt mein Spiegel gerade etwas den Geist auf, alleine zu diesem Thema kann man ein Blogeintrag schreiben und viel Geld ausgeben.

Folgende Materialien wurden hier verwendet:

  • Cerkamed Blue Etch
  • Optibond FL
  • Venus CL
  • GC Flo CV
  • Tetric Evo Ceram A3
  • Micerium enamel plus hfo stain braun und weiß
  • Tor VM Matrize M 0,35mm
  • Palodent V3 Keil mittel
  • Garrison XR Spannring

 

Wie geht es weiter?

Als nächstes müsste eine Klasse III hier kommen, aber der Wurzelspitze Blog hört auf! Bzw. die Jungs bloggen nicht mehr regelmäßig, was ich sehr schade finde. Zwar hatte HaWi Anfang des Jahres schon angekündigt, dass er aufhört, aber dass dies eine kleine Kettenreaktion in Gang setzt, hätte ich nicht erwartet.

Also seid gespannt!

Euer Team von SauereZaehne.de

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Klasse I Komposit

von Friedrich Sauer

Klasse I Komposit

Klasse I Komposit Füllungen erinnern mich an einen Spruch von Prof. Klaiber: „Eine Klasse I Füllung ist wie malen nach Zahlen“.

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Fazit

Malen nach Zahlen? Klappt leider nicht immer…
Folgende Materialien wurden hier verwendet:

  • Cerkamed Blue Etch
  • Optibond FL
  • Venus CL
  • GC Flo CV
  • Tetric Evo Ceram A3
  • Micerium enamel plus hfo stain braun

 

Wie geht es weiter?

Komposit ist ein sehr schönes Material. Das wird immer mal wieder ein Thema hier sein.

Bis bald auf SaureZaehne.de

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Komposit schon wieder! Mit Stephane Browet

Von med. dent. Friedrich Sauer

Stephane Browet Komposit Video

Stephane Browet kann man nur selten über die Schulter schauen. Doch hier ist ein Video von Ihm…

Diese Video hat unberechtigterweise bisher nur 40 Views gehabt.

Wer Style Italiano Leser ist, kennt alle Materialien die in diesem Video verwendet werden. Aber ich liste sie trotzdem einfach mal auf:

 

  1. Kofferdam Nic Tone Heavy von MDC
  2. Spannring von Garrison Composi Tight 3D
  3. Hu-friedy 3A Sonde
  4. LM-Arte Fissura
  5. Doppelte Zahnseide Ligatur
  6. Cavex Komposit Quadrant Universal

 

Cavex?

Ich kannte die Firma Cavex vorher nur durch Ihren Aliginat Mischer. Sehr interessant das sie es geschafft haben mit Stephane ein Video zu produzieren. Die Qualität ist echt super. Leider kann man das Mikroskop nicht auf dem Video erkennen, aber soweit ich mich erinnern kann hat er ein Zeiss Pico. Jedoch muss diese Information nicht mehr aktuell sein, da Stephane gar keine eigene Praxis mehr hat. Er arbeitet jetzt in drei verschiedenen Praxen. Der eingebauten Orange Filter, der vor der vorzeitigen Komposit Polymerisation schützt, wird nicht verwendet. Die Lichtintensität von der Lampe wurde einfach nur stark heruntergedreht.

 

Kofferdam Nic Tone

Man darf diesem Nic Tone Kofferdam ruhig etwas Beachtung schenken. Der Zahn 16 wird behandelt, gelocht ist der Kofferdam von 17-11 und zudem sind an 17, 16 und 15 Kofferdam Ligaturen dran die nicht abgeschnitten sondern irgendwo auf der Rückseite des Kofferdams befestigt wurden. Die Nase von der Patientin ist nicht verdeckt und ich sehe keine Kofferdamserviette. Hier wurde jedenfalls keine Schablone zum Lochen benutzt! Aber das ist ein Thema für einen eigenen Blogeintrag. Der Kofferdam ist perfekt gelegt und bis zum 11 wurde er invertiert. Stephane ist bekannt für seine Kofferdam Isolationskurse und in seinem Facebook Profil sind sehr inspirierende Fotos von seinen Behandlungen.

Kofferdam Nic Tone invertiert ala Stephane Browet

schön invertierter Kofferdam

Der Nik Tone Kofferdam ist leider nicht im deutschen Dentalhandel verfügbar. ADS war einmal ein Distributor dafür aber die wissen davon nichts mehr. Aktuell probiere ich den Dentalhandel davon zu überzeugen den Nik Tone ins Programm zu nehmen, schließlich muss ich meine Selbstversorgung sicherstellen.

 

Kofferdam Ligatur

Stephane nutzt auch eine doppelte Kofferdam Ligatur, die ich schon im Blog beschrieben habe. Wer mal die Chance hat einen Workshop bei Ihm zu buchen, sollte dies unbedingt machen. Ich würde Ihn gerne mal zu einem Isolationskurs nach Berlin einladen, aber ich warte seit einem halben Jahr schon auf sein Angebot.

 

Fazit Stephane Browet

Wer mal sehen will was mit Kofferdam Isolation alles möglich ist, der schaut am besten in dieses Album auf Facebook rein. Falls Ihr bock habt ein Stephane mal live in Berlin zu erleben, dann sagt mit Bescheid! Er hat gerade wieder eine Erinnerung von mir bekommen.

Bis dahin viele Grüße vom saure Zähne Team

 

PS:

Happy third of Advent 😉

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