Denti Pro App – Intentionelle Replantation

von Friedrich Sauer

Denti Pro App

Gestern wurde ein Fall von mir in der Denti Pro App als TOP Case gelistet. Es ist eine besondere Ehre, meinen Namen neben Größen wie Chu John und Victor Sherbakov zu sehen. Ich finde es auch bemerkenswert, weil es kein spektakulärer Implantatfall ist oder ein abgedrehtes überrealistisches Komposit. Es ist Zahnerhaltung, mit der man sonst im Internet kaum Aufmerksamkeit bekommt.

Denti Pro App

Denti Pro App

Links zur App

IOS: https://goo.gl/LvAu5m

Android: https://goo.gl/prziWF

 

Intentionelle Replantation

Intentionelle Replantation die chirurgische Extrusion

Der Zahn wurde atraumatisch mit Zalex extrahiert. Benex wäre sicher auch eine Option, die ich nicht in der Praxis habe, und ich mag die Idee nicht, dass dazu eine aktive Schraube in den Zahn gedreht wird. Komischerweise scheint es laut der Uni Würzburg ganz gut zu funktionieren, und ich kann jedem nur den Vortrag von Gabriel Krastl beim DOC empfehlen. Zur Zeit kann man das DOC auch vier Wochen kostenlos testen, wenn man auf diesen Link hier geht.

Geschient wurde hier für 15 Tage. Wenn man es ganz genau nimmt, braucht dieser Zahn keinen Glasfaserstift. Denn das Ziel der Extrusion ist der Gewinn von genügend Ferrule. Denn der nächste Schritt ist die Versorgung mit einer passenden Vollkrone.

 

Wie geht es weiter?

Der DGET Podcast sollte dieses Wochenende kommen, aber die Veröffentlichung wurde spontan verschoben. Seid gespannt.

Euer Team von SaureZähne.de

 

PS: Bei diesen Bildern wurde diesmal anders geblitzt… Dazu kommt bestimmt auch nochmal ein Beitrag!

Webinarwoche – Esthetic Masters und mein Samstagshighlight

Esthetic Masters 2017

Ich schaue diese Woche, immer wenn ich kann, in den Online Esthetic Master rein.

Es ging los mit Stephane Browet am Montag. Ich habe den Vortrag nicht komplett sehen können, aber es war für mich nur eine Wiederholung vom Kofferdamworkshop mit ihm. Sehr gut fand ich den Vortrag von Francesca Vailati. Ich muss einen Kurs bei ihr besuchen, denn dieser „3 STEP technique and the ADDITIVE approach“ ist spannend. Auch Howie Gluckman war gut. „Partial Extraction Therapies“ klingt zwar etwas nach intentioneller Replantation, aber Howie ist ein Parodontologe und es geht um Implantate. Also es wird bewusst der bukkale Anteil des zu extrahierenden Zahns belassen, damit dort keine Resorption auftritt. Wahrscheinlich ein ähnliches Prinzip wie beim Neumayer TMC. Mich würde mal interessieren, wer das in Deutschland überhaupt macht.

 

Alles Kostenlos

Der Kongress selber ist kostenlos und selbst die Referenten bekommen kein Geld für die Vorträge. Es ist eine kostenlose Marketingaktion für den jeweiligen Referenten, um auf seine Kurse aufmerksam zu machen. Daher habe ich mir Coachman auch gleich gespart. Der Kongress selber finanziert sich über einen Premiumzugang für 200 €. Man kann sich für ein Jahr lang alle Vorträge nochmal anschauen. Sicher wird es auch, wie beim zweiten International Endo Master, eine Option geben, für weitere 50 € den Zugang zum letzten Master zu bekommen. Ich habe mir damals beim Endo Master einen Zugang gekauft und den ersten Esthetic Master dazu, primär um diese Projekte zu unterstützen. Aber ich gebe zu, dass ich den Esthetic Master vom Inhalt eher schwach fand und werde mir dieses Mal eher dreimal überlegen, ob ich da mitmache.

 

Samstag Highlight

Der Kongress geht bis Samstag, aber mein persönliches Webinarhighlight am Samstag ist endodontisch.

Mark Frater hält ein Webinar mit den Titel: „Adhesive monoblock restorations in root canal treated teeth – fiction or reality?
Der Titel klingt etwas gewagt – es geht um FRC, also Glasfaserkomposite im Postendobereich. Sehr Spannend! Ich persönlich glaube, dass die FRC komplett unterschätzt werden in Deutschland.

Wie geht es weiter?

Nach dem Webinar am Samstag um 11 Uhr? Da kommt der nächste Podcast!

Seid gespannt. Euer Team von Saure Zähne

Podcast #12 – Christian Henrici sagt uns, was Zahnärzte verdienen und wie man sich am besten wo niederlässt

Christian Henrici

Christian Henrici war bei uns im Podcast, und es war der Hammer!

Wenn Ihr Christian noch nicht kennt, dann habt ihr die ZM in letzter Zeit nicht gelesen. Wenn Ihr aber von seinem Buch „Wer braucht schon gutes Personal“ noch nichts gehört habt, dann müsst Ihr Euch das jetzt kaufen.

Christian ist Mitbegründer der OPTI Zahnarztberatung GmbH.

Themen in diesem Podcast

Ich wollte vor allem wissen, was niedergelassene Zahnärzte effektiv als netto für sich zu Verfügung haben und auf welche demografischen Faktoren man bei der Niederlassung achten sollte. Nach diesem Podcast will man sich auf gar keinen Fall mehr in Berlin niederlassen und lieber drei Tage die Woche auf dem Land arbeiten. Christian verrät uns auch, was man als Zahnarzt maximal verdienen kann und worauf es am Ende bei der Niederlassung wirklich ankommt, um Erfolg zu haben.

Dieses Podcast ist ein Muss für jede Zahnärztin oder Zahnarzt, die angestellt sind und etwas Inspiration brauchen. Es ist ein Podcast, den man sich dann garantiert nochmal anhören wird.

Hier könnt ihr den Podcast runterladen.

Wie geht es weiter?

Es folgt noch ein Podcast zur DGET-Tagung. Und wenn ich ihn hier schon ankündige, wird er also schon bald online gehen.

 

Bis bald bei Saurezaehne.de

PS: Vielen Dank an Benjamin Hiller von der Opti Zahnarztberatung GmbH, der im Hintergrund alles gemanagt hat!

Yoshi in paris

von Friedrich Sauer

Yoshi in Paris

Wer hat am 3.4.2018 schon etwas vor? Denn Yoshi ist in Paris!

Wer kein Facebook hat, kann sich das Programm auch hier anschauen. Aber, um es kurz zu fassen, der Kurs kostet 2000 € plus Steuer und jeder Teilnehmer erhält ein Yoshi-Kit im Wert von 900 €.

Ich selber werde leider nicht kommen können, aber finde, dass es sich lohnt. Natürlich sind 2000 € nicht ohne, selbst wenn man es sich schönrechnet. Aber wenn man ggf. mal live erlebt, wie ein Instrument innerhalb von ein paar Minuten draußen ist, wäre das schon sehr spannend. Ich selber freue mich nicht unbedingt, wenn ich ein fakturiertes Instrument auf einem Röntgenbild sehe, aber zum Glück ist es ja immer von jemand anderem.

Fragremover 7mm Fragment mit 0,15mm Draht

Wie geht es weiter?

2018 steht vor der Tür, aber vorher kommt noch der Online Esthetic Master. Ein kostenloser Online Kongress.

Einmal B4 palatinal bitte

von Friedrich Sauer

B4 Palatinal

Das erste Bild ist zwei Jahre alt. Damals habe ich eine Versiegelung an diesem OK 2er empfohlen.

Der Fall erinnert mich an meine Uni-Zeit. Wir Studenten haben in der Chirurgie assistiert und der Oberarzt fragte plötzlich warum der OK 2er einer der häufigsten wurzelkanalbehandelten Zähne ist. Es sind diese kleinen palatinalen Gruben. Dieses Foramen caecum kann auch ein Hinweis auf eine Invagination sein, aber dies ist hier nicht der Fall.

Normalerweise hätte ich diesen Zahn einfach nur versiegelt und nicht viel gebohrt. Aber der Patient kam nach zwei Jahren wieder, weil es leichte Beschwerden gab. Aus diesem Grund habe ich die Verfärbung komplett entfernt, um sicherzugehen, dass es keine Pulpabeteiligung gibt. Nach dem Anätzen sieht man sehr gut, dass in der Mitte der Kavität Dentin vorhanden ist, während der Schmelz weißlich schimmert.

Verschlossen wurde das ganze nur mit einem transparenten Flow. In meinen Augen die beste Wahl, da so auf jeden Fall die Farbe immer stimmt.

Fazit

Ich werde manchmal gefragt, ob ich die Bilder unter dem Mikroskop machen. In diesem Fall habe ich wirklich mal ein Foto unter dem Mikroskop gemacht und das ist das Ergebnis. Die Bilder sehen bei mir unter dem Mikroskop einfach nicht gut aus.

Der andere Zweier hat auch eine Füllung bekommen. Nur die Klammer war eine andere.

Wie geht es weiter?

Vor knapp zwei Jahren habe ich über die Brinker B4 schon etwas geschrieben. Die Zeit vergeht schnell.

Und am Wochenende war die DGET-Tagung und da wird es bestimmt etwas vom Podcast Team geben.

 

Bis dahin Euer Blog Team von Saure Zaehne Punkt DE

Podcast #11 – Immediate Endodontic Sealing (IES) das IDS für die Endo

Immediate Endodontic Sealing (IES)

Macht es Sinn die Zugangskavität vor der NaOCl Nutzung analog zur IDS zu versiegeln?

Ich spreche über die Studie: „Immediate endodontic access cavity sealing“ und wie man diese in die tägliche Praxis umsetzen kann.

Das ganze basiert auf der Studie von Ari 2003 bei der die NaOCl Nutzung für einen Adhäsionsverlust von bis zu 55% verantwortlich war.

Hier geht es zum Download von Podcast #11.

Wie geht es weiter?

Die DGET/DGZ Tagung steht vor der Tür. Schaut mal ins Abstractheft rein.

Bis bald in Berlin

 

Euer Team von SaureZaehne.de

Isoliert, Invertiert, Teflonisiert, Präpariert

von Friedrich Sauer

Isoliert, Invertiert, Teflonnisiert, Präpariert

Teflonisiert – mir war gar nicht klar, dass es dieses Wort wirklich gibt!

mit kofferdam Isoliert

Isoliert

mit Kofferdam Invertiert

Invertiert

mit Kofferdam Teflonisiert

Teflonisiert

Unter Kofferdam Präpariert

Präpariert

Fazit – Teflonisiert

Es ist noch nicht 100% offiziell – aber das Pfaff Institut in Berlin wird 2018 einen Kofferdamkurs anbieten. Der Fall selber ist noch so frisch, dass es noch keine endgültigen Bilder gibt. Nach dem Bild „Präpariert“ ist der Preendo Freihand aufgebaut worden inklusive Dentinversiegelung ala IDS oder IES (imeadeate Endodontic Sealing).

 

Wie geht es weiter?

OK, jetzt wurden zwei Teaser in einen Blogpost eingebaut, der im Prinzip nur aus Bilder besteht. Das Podcast Team muss mal wieder etwas hochladen und aufklären!

 

Bis bald auf Saure Zaehne DE

 

XP Shaper nochmal

von Friedrich Sauer

XP Shaper nochmal

Ich fange gleich mit zwei Bildern an. Es ist der gleiche Shaper zum gleichen Zeitpunkt, nur mit unterschiedlichem Hintergrund.

Ich habe dieses Mal diese Feile ganz klassisch angewendet. Per Hand bis 15.02 aufbereitet und dann mit dem Shaper in jedem Kanal einmal kurz auf Arbeitslänge minus 0,5 mm. Danach dann 30 Sekunden pro Kanal leicht auf und ab bewegt. Eigentlich wollte ich danach mit der Feile nochmal in einen Kanal gehen doch im Mikroskop flackerte die Feile etwas. Beim genauen Hinschauen sieht man, dass der XP-Shaper kurz vor der Fraktur war. Das erinnerte mich an den ESE Vortrag von Gilberto Debilian, bei dem er erwähnte, dass die Shaper nicht länger als zweieinhalb Minuten benutzt werden sollten aufgrund von cyclic fatigue tests. Wenn man damit einen oberen Molaren mit vier Kanälen bearbeitet, wird es recht knapp mit der Zeit. Bisher habe ich mit Hyflex CM die Kanäle bis 15.04 aufbereitet und nutzte dann erst den Shaper. Ich gehe mal davon aus, dass dann weniger Spannung auf das Instrument kommt und es den Zahn ohne Fraktur übersteht. Das ganze erinnert mich an einen Satz von Michael Arnold: „Alles, was rotiert, kann fakturieren“. Und ja, der XP-Shaper ist mir schon einmal gebrochen.

Der klinische Fall zum Instrument

Wie oft war die Herausforderung hier eher restaurativ. Im Röntgenbild konnte man schon erahnen, dass es eine Stufe im Aufbau gibt. Durch die Isolation mit Kofferdam konnte man diese einfach darstellen, aber das hieß dann für mich, auch gleich die komplette, alte Füllung herauszunehmen. Dazu musste der bukkale und palatinale Höcker gleich partiell überkuppelt werden. Wenn die spätere Versorgung eine Teilkrone mit Höckerfassung sein soll, kann man dies gleich beim Preendo mitmachen und riskiert weniger Frakturen.

Fazit

Hier wurde palatinal mit Hyflex CM bis 60.04 aufbereitet. Mb1, Mb2 und Db bis 40.04. WF erfolgte in Single Cone mit Bioceramischen Sealer.

Spülung erfolgte mit den üblichen Verdächtigen: 5,25% NaOCl, 40% Zitronensäure und 2%CHX. Aktiviert wurden diese mit Irri S, Xp Finisher und Endovac.

Die Krone habe ich mit 50 µm Aluoxid gesandstrahlt, dann mit Monobond plus und Scotchbond Universal behandelt. Der Verschluss erfolgte mit Essentia. Der Fall war auch bei der Essentia Aktion dabei.

 

Wie geht es weiter?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und für Mitte November muss ich für die „offline“ Welt etwas vorbereiten, was leider viel Zeit kostet. Ich hoffe ich schaffe dann trotzdem ein paar Beiträge. Seid gespannt!

 

Euer Team von Saure Zähne

#Essentiauniversal – eine Facebookaktion von GC

von Friedrich Sauer

#Essentiauniversal

Unter dem Hashtag: #Essentiauniversal haben in dieser Woche Zahnärzte aus ganz Europa klinische Fälle von Kompositrestaurationen hochgeladen. Ich selber war einer der beiden Deutschen die an der Aktion beteiligt waren. Die Aktion lief hauptsächlich auf Facebook.

Meine Favoriten

    • Ich habe einige Favoriten bei der Aktion und fang an mit Clarence die gar nicht aus Europa kommt sondern aus Neuseeland und sehr aktiv im online Marketing ist. Sie war der erste mit dem Hashtag #Essentiauniversal.
    • Aus der Slowakei kommt ein weiterer guter Beitrag von Rudalf Novotny

  • hier ist ein weiter sehr gut Dokumentierter Fall von Radoslav Asparuhov aus Bulgarien

    • mein persönlicher Liebling in der Aktion hat die Fälle nicht ganz öffentlich zugängig gemacht bzw. ist mein Lieblingsfall von Ihm nur in der „Essentia by GC“ Gruppe zu finden

    • Heutzutage sind Videos natürlich immer super, dazu hat GC Europe ein Video hochgeladen. Leider weiß ich gar nicht von welchem Zahnarzt dieses Video ist aber ich vermute das es ein UK Zahnarzt ist da das Dentinaltubules Logo auftaucht. Es lohnt sich das Video anzuschauen um den Kompositpinsel im Einsatz zu sehen.

Mein Lieblingsfall – eine primärkaries

Hier kommt jetzt noch ein eigener Fall aus der Aktion:

Dies ist ein Fall einer Primärkaries die mit #Essentiauniversal versogt wurde.

Warum betone ich so dass es eine Primärkaries ist? Mein klinischer Alltag besteht daraus Füllungen oder Wurzelkanalbehandlungen zu erneuern. Also ein klassischer Redentistry Alltag den wohl viele Zahnärzte und Zahnärtzinnen kennen.
Im Vorfeld dieser Marketing Aktion von GC haben sich alle Zähnärzte die an der Essentia Aktion beteiligt sind in einer privaten Gruppe untereinander ausgetauscht. Als ich den Fall dort vorgestellt habe war die erste Frage ob es sich im ein „failing Komposit“ handelt.
Das mit dem Kontaktpunkt war hier keine einfache Sache und es ist möglich dass dieser aufgrund der Größe auch gar nicht direkt zu lösen ist. Initial war die Kavität auch so scharfkantig das ich keine Ligatur anlegen konnte. So kann man in diesem Fall sehen welche Effekte die einzelnen Isolationsschritte haben.

#Essentiauniversal

Fazit #Essentiauniversal

Ich arbeite viel mit dem CV Flo und somit war es keine Umstellung für mich mit dem LoFlo den Dentinkern wie gewohnt aufzubauen. Wenn alles die gleiche Farbe hat muss man anders als bei der Trilaminar Technik nicht einmal aufpassen das der Dentinkern ggf. zu hoch modelliert ist. Anstatt Trilaminar nennt man es nun einfach Monolaminar Technik oder Single Body. Im Seitenzahnbereicht ist die Farbe am ende nicht so wichtig. Am ende ist doch die Form das wichtigste und nicht die Farbe. Damit aber die okklusale Anatomie sichtbar ist brauchen wir Malfarben.

Wie geht es weiter?

Der November wird spannend! Auch weil ich jetzt eine CAD CAM Maschine zu meiner Verfügung habe und diese ausgiebig testen werde.

Bis bald auf SaureZaehne

 

Ps:

Bevor jemand fragt, Disclaimer für die Aktion habe ich von GC ein Essentia Universal Kit (enthält HiFlo, LoFlo und Essentia Universal) bekommen.

Zahn offen – Ein seit drei Monaten offener Zahn mit Schmerzen

von Friedrich Sauer

Zahn offen lassen

Ich mag es nicht, wenn der Zahn offen ist, und finde es sogar sinnlos. In Berlin ist diese Therapie leider sehr beliebt, vermutlich, weil es die meiste Zeit zur Beschwerdefreiheit führt. Viele Patienten, die ich mit offenen Zähnen sehe, haben in der Regel keine Beschwerden. Dieses Jahr war dies bei diesem jungen Patienten aber nicht der Fall. Sein offener Zahn schmerzte seit drei Wochen. Sowohl manuelle Aufbereitung als auch maschinelle Aufbereitung waren alio loco erfolglos. Der Patient war bei uns für eine zweite Meinung, bevor er sich noch den Zahn aufgrund der Beschwerden entfernen lassen würde.

 

zahn offen

In Zeiten, in denen Single Visit Endo möglich ist, kann man sich hier durchaus fragen, ob man das ganze nicht in einer Sitzung macht. Aber dies dem Patienten zu erklären, ist in diesem Fall nicht möglich. Daher habe ich die Behandlung in zwei Sitzungen durchgeführt. Zur zweiten Sitzung war der Patient beschwerdefrei.

EverXposterior

EverXposterior

CV Flo

CV Flo

Tetric A3

Tetric A3

Fazit Zahn offen

Ich habe in der ersten Sitzung mesial bis 40.04 und distal bis 50.04 aufbereitet. Gespült wurde mit NaOCl 5,25%, Zitronensäure 40% und CHX 2%. Der letzte Blogpost hat in der Facebook Gruppe Dentalfamilie zur Diskussion geführt, ob ein .04 Taper zu gering ist und man nicht lieber apikal kleiner aufbereiten sollte, aber dafür einen .06er Taper nehmen soll. In diesem Fall habe ich bei der Aufbereitung mir den Dentinabtrag der Feilen immer genau angeschaut. Dieses „visual Gauging“ ergab, dass es bei 25.04 keinen Dentinabtrag gab und dieser erst bei 30.04 wahrnehmbar war. Man muss sich auch immer darüber im Klaren sein, dass wir die Biofilme entfernen bzw. stören; dies geht in der PA auch am besten mit mechanischer Entfernung.

Im zweiten Termin bin ich distal noch bis 60.04 gegangen. Ansonsten wurde mit dem XP finisher, Ultraschall Irri S und Endovac gearbeitet. Die WF ist eine Single Cone Technik mit BC Sealer. Adhäsiver Verschluss mit Cl Flow, Everxposterior, CV Flo und A3 Komposit.

Wie geht es weiter?

Nächste Woche wird kompositlastig! Vielleicht gibt es auch schon einen fertigen Podcast, wenn der Beitrag online ist.

 

Seid gespannt. Euer Team von Saure Zähne

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