Star Wars und PIPS

Hawi hat das Video schon bei Wurzelspitze hochgeladen, aber es ist einfach zu gut um es nicht zu „teilen“.

PIPS war übrigens gestern, heute hat es schon wieder einen andren Namen.

Webinar: Oscar und Kerr

Webinar: Oscar und Kerr

Diese Woche gibt es ein spannendes Webinar! Oscar und Kerr zeigen eine Live-Behandlung am Donnerstag um 17 Uhr.

Oscar von Stetten habe ich bei der letzten Roots Summit live gesehen und bei Youtube hat er auch eine spannende Fortbildung online. Er kann gut reden und zeigt sehr schöne Bilder. Es traut sich bestimmt auch nicht jeder, eine Live-Behandlung online durchzuführen.

Ich bin gespannt, was er von Kerr alles benutzt. Zur Zeit wird der neue Endovac Pure sehr beworben, ich bin mal gespannt, ob er den Endocav benutzt. Wer in der Roots Facebook Gruppe regelmäßig seine Beiträge liest, weiß, dass er zur Zeit gerne den XP Shaper mit Bioceramischen Sealer in Single Cone Technik nutzt. Ich kann mir vorstellen, dass dann ein kabelloser Hitze-Plugger zum Abschmelzen zum Einsatz kommt.

Für mich selber ist 17 Uhr am Donnerstag eine schlechte Zeit, um ein Live-Webinar zu schauen. Mein letztes Webinar auf DTstudyclub habe ich mir auf meinem Handy angeschaut. Das ging überraschend gut und hat viel weniger MB verbraucht, als ich es erwartet hätte. Ich musste nur Adobe Connect vorher auf dem Handy installieren. Aber vielleicht lasse ich es auch nebenbei auf dem PC laufen.

Hier ist der Link zum Webinar.

Fazit Oscar und Kerr

Ich bin sehr gespannt ob es demnächst mehr Livebehandlungen in Webinarform gibt. Ich habe auch eine Idee für eine Art Webinar, aber das ist eher ein 2018 Projekt. Man muss ja klein anfangen.

Viel Spass euer Team von Saure Zaehne.de

 

Ps: Aufmerksame Leser haben bestimmt den richtigen Wochenendbeitrag vermisst. Der ESE-Podcast muss noch fertig bearbeitet werden und irgendwie habe ich am Wahlsonntagabend nur vor der Fernsehen gehockt.

Eine 2.730$ Endo – Mein ESE 2017 Highlight

Mein ESE 2017 Highlight

Die ESE ist vorbei und es gibt ganz klar ein ESE 2017 Highlight: Yoshi Terauchi!

Diese Woche hat er seinen ersten Fall nach der ESE hochgeladen und geschrieben, dass er dafür 2.730$ berechnet hat.


Warum betone ich gerade den Preis dieser Endo so? Sein Vortrag auf der ESE hat damit begonnen, dass er 840$ für die Entfernung eines Instruments verlangt, denn ansonsten würde es ihm keinen Spaß machen. Yoshi ist auch der Erfinder vom TFRK – Terauchi File Retrival Kit, das im Netz für 995$ erhältlich ist. Man muss damit nur ein Instrument für 840$ entfernen und schon hat sich das Kit gelohnt. Hier ist ein Interview mit Yoshi über das Kit.


Fazit ESE 2017

Ich muss noch schnell einen kleinen Podcast zu dieser ESE 2017 machen. Ich habe viele Fotos von Folien gemacht und ich hoffe, ich erinnere mich so an die wichtigsten Fakten. Der Yoshi Loop ist übrigens damals fast zeitgleich mit dem Fragremover rausgekommen. Ich finde meinen Fragremover ja super, aber die Idee von Yoshi, den Loop so zu gestalten, dass der Draht nicht in der Kanüle verschwindet ist schon gut. So hat man auch eine Führung an der Spitze um das Instrument zur Seite zu drücken.

 

Wie geht es weiter?

Ein Podcast ist fast Pflicht. Vielleicht sogar mit dem ganzen Podcastteam. Seid gespannt.

 

Euer Team von Saure Zaehne.de

 

Ps: Wer eine peinliche FB-Diskussion bei „TT“ über den Fakt, dass Yoshi 840$ pro Instrument verlangt, der klickt einfach hier.

Extraktion bei einem Bären

Der zahnmedizinische Alltag hält doch auch mal die ein oder andere Überraschung bereit.

Bei einer geplanten Behandlung von zwei Braunbären durch das IZW im Wildpark Johannesmühle erreichte uns die Anfrage, unterstützend bei den Zahnextraktionen mitzuwirken. Geplant war die Extraktion von zwei Eckzähnen und ggf. ein paar Inzisivi. Behandelt wurde in einem Feldlazarett im Wildpark.

Der Eckzahn war nur mittels umfangreicher Osteotomie und chirurgischem Hammer und Meißel zu lockern. Es dauerte ungefähr eine bis eineinhalb Stunden, den Eckzahn zu entfernen. Es konnte daher auch nur ein Eckzahn und Frontzahn entfernt werden.
Der entfernte Eckzahn hatte eine Länge von 5,5 cm.

Es war ein sehr spannender Einblick in die Wildtiermedizin. Viele Bären in Osteuropa benötigen nach schlechter Haltung und Ernährung dringend medizinische und zahnmedizinische Behandlung. Einige werden in deutschen Wildparks untergebracht und behandelt, andere werden in Osteuropa von veterinär- und zahnmedizinischen Teams betreut. Organisiert und unterstützt werden die Reiseteams von Vier Pfoten Deutschland.

Mittwochsbeitrag: 15 Minuten mit Jason Smithson Live! Mitschnitt

Jason Smithson Live

huh yay … Jason Smithson!

Er ist auf jeden Fall ein cooler Typ und auf Facebook sehr aktiv. Seine 5000 Freunde, das Maximum bei Facebook, hat er schon lange erreicht. Es lohnt sich auch seine alten Fotoalben anzuschauen. Die Kommentare von 2010 sind ganz interessant wenn man sich die Bioemulation Gruppe anschaut. Denn viele Kommentare sind von heute aktiven Mitgliedern. Jason ist seit 2015 nicht mehr dabei. Auf dem Bioemulation Kongress in Berlin 2015 wurden für 2016 zwei Kongresse angekündigt: Barcelona und LA. Barcelona hat nie stattgefunden und wurde nie abgesagt. Anscheinen haben die Jungs spontan entschieden selber den Kongress zu veranstalten und Barcelona einfach so gestrichen. Das fand Jason so dämlich das er ausgestiegen ist.

Ich glaube ihm selber hat das nicht geschadet. Bei Cosmodent Chicago kostet sein drei Tages Kurs knapp 4000$. Hier ist ein kleiner Mittschnitt aus dem Kurs. Auf seiner Webseite kann man seine Kurstermine in Europa sehen. Er wird auch bei Dentinaltubules Congress 2017 dabei sein und sein Webinar von 2014 ist auch noch bei DT online.


Fazit Jason Smithson Live

Also wer hat Bock Jason Smithson live in Deutschland zu erleben?
Idealerweise braucht man ein Fortbildungsinstitut oder Verband der ihn einlädt und sich grob um die Räume ect. kümmert. Ganz alleine mir so einen Referenten zu organisieren wäre mir zu teuer bzw. das finanzielle Risiko zu groß. Denn er will mindestens für zwei Tage kommen, Hotel und Flug (Business) müssen auch eingeplant werden. Optimalerweise ist der Verband so wie die DGET gemeinnützig so das die MwSt nicht noch auf den Kurspreis raufkommt. Auf der IDS habe ich seinen Tagessatz erfahren und ich sage mal solange der Pfund fällt kann das bezahlbar sein.

 

Schreibt am besten ein Kommentar wenn Ihr Interesse habt.

Wie geht es weiter?

So das war wieder ein kleiner Mittwochsbeitrag. Ich bin ab Donnerstag auf der ESE in Brüssel unterwegs. Mal sehen was es dann am Sonntag für ein Beitrag geben wird.

Seid gespannt

 

Euer Team von Saure Zaehne.de

 

 

Mehr Ferrule durch Kfo Extrusion

von Friedrich Sauer

Kfo Extrusion

Hier ist ein Fall einer KFO-Extrusion. Der ganze Fall hat von Anfang bis Ende 6 Monate gedauert. Man kann sich sicher streiten, ob hier ein Implantat nicht schneller gewesen wäre. In diesem Fall habe ich nicht die Erstberatung durchgeführt. Ich hätte diesen Zahn eher extrahiert. Meine Laune war auch nicht unbedingt besser, als die Kofferdamligatur den ganzen „Aufbau“ herruntergerissen hat.

Auf der anderen Seite sehe ich häufig, dass zu schnell zu Implantaten geraten wird, und gerade bei jüngeren Patienten (hier knapp unter 30) darf man sich schon die Frage stellen, wie lange so ein Implantat wirklich halten soll… Ich meine, wenn ich mir manche 10 oder 15 Jahresdaten anschaue, sind die natürlich alle gut, aber meine 6er sind auch schon über 15 Jahre im Mund und keiner kommt auf die Idee, mir das als super Erfolg zu verkaufen.

Ich bin kein Fan der Kfo-Extrusion. Denn es wird schnell ein Minusgeschäft, wenn die Brackets sich lösen. Hier wurde jedes einzelne Bracket an unterschiedlichen Terminen nochmals geklebt. Dazu kommt, dass ich selber auch keine Erfahrung im Bonden von Brackets habe, was sicher nicht unwichtig ist. Interessanterweise hat sich hier mein heißgeliebtes Optibond FL als eher unpraktisch gegenüber den Universaladäsiven bewiesen. Bei einer reinen Schmelzfläche macht einem das schon Gedanken, aber wenn es zum Debonding kam, dann immer zwischen Plastikbracket und Komposit. In der zweiten Runde wurden die Brackets dann auch noch mit Aluoxid bestrahlt und mit dem Universaladhäsiv vorbereitet.

KFO Extrusion – der Fall

KFO Extrusion – Der KFO Teil

Die Extrusionphase war ungefähr 5 Wochen lang und die Retensionsphase betrug 4 Wochen.

Kfo Extrusion

KFO Extrusion – der prothetische Teil

Nach Abschluss der Extrusion habe ich erst mit Komposit die Zahnform für das PV direkt im Mund modelliert. Dabei kann der Patient zwischendurch zusammenbeissen, und ich habe schon erste Okklusionskontakte im noch weichen Komposit. Danach wurde eine normaler PV-Abfromung durchgeführt, um ein PV herzustellen. Dadurch, dass das Weichgewebe bei der Extrusion mitextrudiert wurde, habe ich vor der PV-Erstellung eine kleinere Gingivektomie durchgeführt.

Vor dem Einsetztermin ist das PV abgefallen und wir hatten eine wunderbar reizlose Gingiva. Zementiert wurde mit Panavia.

Fazit KFO Extrusion

Die reinen Materialkosten sind bei dieser Kfo-Extrusion sehr gering. Der NiTi-Bogen und die Plastik Brackets sind im Vergleich zu den Materialkosten von der Magnetextrusion gering. Aber ich mag die Kfo-Extrusion irgendwie nicht. Eine chirugische Extrusion bzw. intentionelle Replantation wäre eindeutig schneller gewesen. Auch das Weichgewebe wäre bei einer chirurgischen Extrusion vorhersagbarer dort geblieben, wo es am Anfang auch war.

Wer mehr über die intentionelle Replantation wissen will, muss sich unbedingt diesen Artikel druchlesen (Gabriel Krastl, Roland Weiger, Andreas Filippi). Für ganz faule wurde der Artikel sogar als Podcast vertont.

 

Wie geht es weiter?

Intentionelle Replantation ist schon ein sehr spannendes Thema. Vielleicht ergibt sich mal die Indikation dafür.

Seid gespannt!

Euer Team von Saure Zaehne.de

Gerüchteküche: Neue biokeramische Sealer – CeraSeal

CeraSeal?

 

Neue biokeramische Sealer braucht das Land!

Eigentlich war für heute ein anderer Beitrag geplant, aber bei Facebook im Profil vom Hiroyasu Yoshimatsu ist etwas sehr spannendes aufgetaucht. Ein neuer biokeramischer Sealer namens „CeraSeal“.

Anscheinend sind gerade Samples unterwegs, denn in den Kommentaren hat sich gleich ein weiterer, nicht unbekannter Endodontologe geäußert, dass er auch eine Testpackung erhalten hat.

Eine Vertreterin von Meta Biomed aus den USA hat bestätigt, dass es ein vorgemixter Sealer ist und auch ein Putty entwickelt wird.

Auf dem deutschen Markt ist nur Total Fill von FKG mit seinem biokeramischen Sealer vertreten. Damit meine ich, dass der Sealer in einer einfachen Spitze direkt applizierbar ist. Natürlich gibt es noch weitere biokeramische Sealer auf dem deutschen Markt wie das BioRoot RCS von Septodont und GuttaFlow bioseal von Coltene. BioRoot RCS muss man selber anmischen und GuttaFlow bioseal wird im Spitzenansatz vermischt.

Ich finde ja die Kombination mit dem passenden Putty besonders spannend, denn das ist auch das richtig teure bei Total Fill.

Zum Glück ist ja bald die ESE und da kann man die Meta-Vertreter mal in Ruhe ausfragen. Nach der VDZE-Tagung will ich vor allem wissen, welcher Radioopaquer hier zum Einsatz kommt und wie gut es sich im Vergleich zum Total Fill Sealer anfühlt, den ich seit der Markteinführung in Deutschland nutze.

Ich bin gespannt.

 

Postendo Onlay Teilkrone

von Friedrich Sauer

Postendo Onlay Teilkrone

Meine Postendoversorgung der Wahl ist eine Onlay-Teilkrone. Ich fand es immer schade, dass man nach einer Endo den ganzen Schmelz zirkulär für eine Krone abträgt und den besten Adhäsionsbereich verliert. Kronen funktionieren natürlich gut, aber ein Onlay ist leichter zu erneuern als eine Krone. Die Abformung für ein Onlay ist auch leichter.

Der folgende Fall ist die Fortsetzung vom Guttapercha Fistel Blogpost.

Postendo Onlay Teilkrone – Die Modelle

Postendo Onlay Teilkrone

Postendo Onlay Teilkrone – Der klinische Teil

Das Provisorium ist bei Onlays immer das Hauptproblem. Ich nutze dafür Telio CS Onlay. Wir haben es in der Praxis zunächst nur für die Hugo Klaiber Matrizentechnik genommen, aber für Onlays ist es super. Wer genau auf das PV-Bild schaut, merkt, dass vestibulär das CS mit etwas Flow verblendet wurde, damit es nicht so auffällt im sichtbaren Bereich. Nach Sandstrahlung ist die mit Flow versiegelte Dentinoberfläche optimal vorbereitet für die nächsten adhäsiven Schritte. Der Workflow ist hier sehr von David Gerdolle inspiriert worden.

Das ganze ist nicht zu 100% unsichtbar, besonders wenn es um einen 4er geht, der ja quasi ein Frontzahn ist. Das untere Bild wurde nach knapp 20 Tagen aufgenommen. Der Patient wusste Bescheid, dass man einen Übergang an der Vestibulärfläche sehen kann. Jeder Zahnarzt muss hier selber entscheiden, wie erkennbar der Übergang ist.

Wer mehr über diesen Workflow wissen will muss, sich mal bei Dentinal Tubules das Video anschauen:


 

Wie geht es weiter

Die ESE in Brüssel steht vor der Tür. Die Chancen stehen sehr gut, dass es Podcast mässig dazu etwas geben.
Und der Mittwochsbeitrag ist auch schon in der Vorbereitung.

Seid gespannt!